Shop Empire Underground – Auch Zombies wollen Geld ausgeben

Einmal die beste Einkaufsmeile aller Zeiten haben – das ist das Ziel in dem Browsergame „Shop Empire: Underground“. Dafür müssen die Spieler als Besitzer der Meile alle nur denkbaren Mittel einsetzen und dürfen auch vor verrückten Experimenten nicht zurückschrecken.

Umdenken zum Erfolg:
Was macht man, um eine erfolgreiche Einkaufsmeile – oder „Shopping Mall“, wie man neudeutsch gerne sagt – aufzubauen? Man sucht sich verschiedene Geschäfte, betreibt sie und richtet sich nach den Wünschen der Kunden. Und was macht man, wenn die Kunden keine Lust mehr auf die Mall haben? Ändert man die Angebote und Geschäfte? Nein, man ändert die Kunden. Und das funktioniert in „Shop Empire: Underground“ denkbar einfach: die neuen Mall-Besitzer haben in der Mitte ihrer zukünftigen Einkaufsmeile eine riesige Rakete, die bis zum Rand mit einer geheimen Substanz gefüllt ist. Durch einen Knopfdruck wird die Rakete abgeschossen, steuert die erst beste Zivilisation an und verseucht sie mit einem experimentellen Virus. Über Nacht werden aus gelangweilten Menschen Shopping-begeisterte Zombies. Und diese können es gar nicht erwarten in der neuen Mall einkaufen zu gehen.

Multitasking:
In der neuen Einkaufsmeile gibt es jede Menge zu tun. Zu Beginn des Spiels haben die Spieler ein Startkapital von 40.000 Dollar und können sich auf zwei Etagen ausbreiten. Anhand eines kurzen Tutorials erlernen die Spieler, wie sie neue Geschäfte bauen, Personal einstellen und die kleine Einkaufsmeile an den Start bringen können. Danach steht es den Spielern frei, wie sie ihre Shopping Mall gestalten möchten. Ihr Ziel ist es, aus zwei Etagen und etwas Geld ein riesiges, fluorierendes Shopping-Paradies zu machen. Dafür muss aber jede Menge erledigt werden. Erst einmal braucht die Meile natürlich Geschäfte. Diese betreiben sich quasi von alleine, kosten allerdings pro Tag Geld, welches wieder eingebracht werden muss. Ebenfalls wichtig ist Personal wie Hausmeister, Techniker, Animateure und Sicherheitspersonal, damit die Einkaufsmeile sauber, ansprechend und immer sicher bleibt. Aber gleichzeitig muss auch die Kundschaft stetig vergrößert werden. Dazu kann man alle zwei Tage seine Rakete wieder auf den Weg schicken und eine neue Stadt verseuchen, um mehr Zombies in die Geschäfte zu locken. Wenn man alles richtig verwaltet, dann erlangt man schnell einen Punkt, an dem die regulären Einnahmen höher sind als die Ausgaben. Ab dann lohnt es sich die Mall auszubauen, neue Etagen freizuschalten und neue Geschäfte freizuschalten, um mehr Interessen der Kunden abzudecken.

Verlockende Falle:
Je länger und je erfolgreicher man seine Einkaufsmeile in Shop Empire Underground hegt, pflegt und ausbaut, desto mehr Erfahrung sammelt man und desto beliebter wird die Meile. Das hat zwei Effekte: es werden nach und nach mehr Geschäfte, mehr Personal und mehr Bequemlichkeiten für die Besucher wie zum Beispiel Geldautomaten und Lifte freigeschaltet. Gleichzeitig geben die Kunden mehr Geld aus. Je beliebter die Einkaufsmeile wird, desto mehr Arbeit muss allerdings auch in sie investiert werden. Denn leider sind die Besucher regelrechte Zombie-Schweine und lassen überall ihren Müll und ihre Eingeweide liegen. Dafür müssen immer ein paar Hausmeister und Sicherheitsbeamte unterwegs sein, um das zu verhindern. Geschäfte können kaputt gehen und müssen von den Technikern repariert werden. Außerdem müssen die Geschäfte mit der Zeit upgegradet werden, um den steigenden Ansprüchen der Kunden immer noch zu genügen – andernfalls sinkt die Beliebtheit wieder schnell, was sich dann wieder negativ auf das Einkommen auswirkt. Die größte Arbeit aber (und gleichzeitig auch den meisten Spaß) machen die ungewollten Besucher. Denn sobald die Geschäfte für die Nacht schließen, bricht die Zeit für Diebe und Einbrecher an. Kommen sie am Anfang noch recht vereinzelt, entsteht schnell ein regelrechter Strom aus Banditen, welche sich in der Nacht Zugang zu den Geschäften verschaffen und sie ausplündern wollen. Die Banditen sind verdammt fix und können sich auch tarnen, damit sie schwerer zu erkennen sind. Sind sie erfolgreich, kann das Einkommen eines Tages schnell dahin schmelzen, bis man gar kein Geld mehr hat. Um das zu verhindern, müssen die Spieler nachts eine Menge Sicherheitsbeamte auf Jagd schicken. Je nachdem wie schlau und motiviert diese sind, kann es aber schon mal vier bis fünf Beamte brauchen, um einen einzelnen Banditen aufzuhalten – während die anderen dutzend Einbrecher fröhlich stiften gehen. Abhilfe bieten da nur motivierter, schnellere, intelligentere und deshalb auch teurere Sicherheitsbeamte. Um sich diese leisten zu können, müssen die Spieler dann wiederum klug wirtschaften, viel Geld einbringen, viele Zombies „erschaffen“ und immer am Ball bleiben. Nur wer fleißig ist, wird in „Shopping Empire: Underground“ auch erfolgreich werden.